Radtour am Flusse der Alpen entlang; vom Neusiedler See bis zum Őrség

292 km / 6 Tage
Nicht umsonst mögen die Radfahrer die Routen ab Neusiedler See in Richtung Süden, entlang der westlichen Grenze Ungarns. Nach dem Fall des „Eisernen Vorhangs" hatte man hier stufenweise einen langen, zusammenhängenden, gut ausgeschilderten Radweg mit Dienstleistungen der besten Qualität ausgebaut. Auf dieser Strecke gibt es sowohl für die sportbegeisterten Geländefahrer als auch für die gemütlicheren „Straßenfahrer" Routen, an denen sie Gefallen finden können.
An diesen Wegen liegen sehr viele Sehenswürdigkeiten - natürliche und von Menschenhand geschaffene Werte. In fast jeder Siedlung – aber vor allem in den größeren Städten – findet man ein umfangreiches Kulturangebot und solche Unterhaltungsprogramme, die dazu verleiten, aus dem Sattel zu steigen.
 
1. Etappe: Sopron– Fertőrákos– Balf– Fertőboz– Nagycenk– Hidegség– Fertőhomok– Hegykő– Fertőszéplak– Fertõd (Sarród) 39 km / 1 Tag
Diese Etappe verläuft entlang der ungarischen Radwegstrecke am Neusiedler See. Bis auf die Strecke zwischen Fertorákos und Balf kann man hier auf einem ausgebauten Radweg fahren. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten dieses Gebiets sind: Sopron, gehört zu den Städten, die über die meisten Baudenkmäler verfügen. Fertorákos mit dem Steinbruch, das Schloss von Nagycenk, Fertod und das Schloss Esterházy, das „ungarische Versailles". Die Kulturgegend um den Neusiedler See (sowohl die ungarische als auch die österreichische Seite), die berechtigterweise bestrebt ist, in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen zu werden.
 
2. Etappe: Fertőd– Fertőszentmiklós– Lövő– Völcsej– Sopronhorpács– Zsira– Szakony– Bük–Csepreg– Horvátzsidány– Kőszeg 63 km / 1 Tag
Diese Etappe ist mittelschwer, führt durch ständig wechselndes Gelände und bietet viele Sehenswürdigkeiten. Zeitweise gibt es auf diesen Straßen starken Verkehr (z. B. in der Gegend von Lövo), deswegen ist hier vorsichtiges Radfahren empfohlen. Man sollte eine kurze Pause in Bük einlegen, um ins Thermalbad zu gehen.
 
3. Etappe: Kőszeg– Cák– Kőszegszerdahely– (Velem)– Bozsok– Bucsu– (Horvátlövő– Pornóapáti– Nárai)– Szombathely 30 km / 1 Tag
Von Koszeg dehnt sich nach Süden ein Gebirge aus, dessen höchster Gipfel Írottko heißt. Am Fuße des Berges führt eine markierte Radroute vorbei. Das ist ein wenig befahrener, angenehmer Radweg. Den Naturpark der Gegend sollte man zu Fuß entdecken und nicht versäumen, den Weinkellern von Cák einen Besuch abzustatten. Velem gilt als der Präsentationsort des volkstümlichen Kleinhandwerks und wenn man Glück hat, kommt man zur Zeit des Marktes an. Auf dem Weg nach Szombathely muss man mit intensivem Straßenverkehr rechnen.
 
4. Etappe: Szombathely– Ják– Nagykölked– Körmend– Magyarnádalja– Csákánydoroszló– Rátót– Rábagyarmat– Magyarlak–(Szentgotthárd) 57 km / 1 Tag
Beim Verlassen der größten und für Radfahrer freundlichsten Stadt der Region kann man auf dem markierten Radweg von „Vashegy" weiterfahren. Man fährt über Landstraßen mit geringem Verkehr und es gibt auch einige mäßige Steigungen. Zwischen Szombathely und Ják muß man mit zunehmendem Verkehr rechnen und an mehreren Stellen die Fernverkehrsstraße Nummer 8 überqueren (z. B. bei Körmend, Csákánydoroszló und Rátót). Hier sollte man sehr vorsichtig sein.
 
5. Etappe: Szentgotthárd–(Apátistvánfalva, 7 km)– Farkasfa– Szalófő– Őriszentpéter– Pankasz– Viszák– Hegyhátszentjakab– Ramocsa– Bajánsenye– Magyarszombatfa– Velemér– Csesztreg– Lenti 103 km / 2 Tage
Hier gibt es Strecken, die zu den „uralten" beschilderten Radwegen gehören. Dies ist der westlichste Zipfel des Landes, der an zwei Nachbarländer angrenzt. Ein sub-alpines Klima mit viel Niederschlag, der für das üppige Grün der Landschaft verantwortlich ist. Zwischen den für diese Region typischen Siedlungen – mit Häusern, die nur in der Orség zu finden sind – verlaufen gut ausgebaute Wege mit geringem Verkehr.