Radtour in Süd-Baranya: Mecsek- und Villány-Gebirge

Pécs– Pellérd– Görcsöny– Diósviszló– Harkány– Siklós– Villány– Bóly– Máriakéménd– Pécsvárad– Komló– (Sikonda)– (Mánfa)– Magyarszék– Magyarhertelend– Abaliget– Orfu– Pécs
 
Dieses Gebiet ist nicht nur durch die historischen Ereignisse (bei Pécsvárad, Siklós) berühmt geworden, sondern auch durch den hervorragenden Ruf seiner Weine (Villány), seiner Heilbäder (Harkány, Sikonda) und seiner Gastlichkeit. Der erste Teil dieser Radtour kann als mittelschwer eingestuft werden. Man fährt auf Straßen mit geringem Verkehr und durch Täler und legt auch längere Strecken auf sanft ansteigenden Hügeln zurück. Während des zweiten Teils der Tour – im Mecsek-Gebirge – muss man sich schon mehr anstrengen. Dieser Teil kann schon als eine schwierige Bergtour eingestuft werden. Der Verkehr ist nicht besonders stark und die Straßen haben auch hier eine gute Qualität, aber die Strecke ist sehr kurvenreich. Hier folgen den steilen Steigungen oft solche Straßengefälle, die den Radfahrer zu überhöhter Geschwindigkeit verleiten. Wir empfehlen diese Tour den erfahrenen, gut trainierten Radfahrern mit Mountainbikes.
 
Zusatzroute: Radtour von der Drau bis Kaposvár (Ormánság; Zselicer Naturschutzgebiet)
191 km / 4 Tage
 
Siklós– Matty– Drávaszabolcs– Szaporca– Vajszló– Sellye– Kákics– Dencsháza– Szigetvár– Somogyapáti– Lad– Hencse– Kadarkút– Bándudvarnok– Boszénfa– Szenna– Kaposvár

Bei der ersten Hälfte der Tour kann man die Gegend der Ormánság entdecken. Wir empfehlen diese Tour den Radlern, die gerne wissen möchten, wie man in diesem, früher stark abgeschotteten Gebiet in Grenznähe gelebt hat. Sie finden hier eine unberührte Natur und ethnographisch interessante bäuerliche Siedlungen. Das Gebiet gehört zum Donau-Drau Nationalpark. Die Straßen der Gegend sind zwar eben, weisen aber nur eine mittelmäßige Qualität auf. Bei einigen Abschnitten fährt man auf Erdwegen den Draudamm entlang. Am 3. bis 4. Tag dieser Tour fährt man auf Nebenstraßen mit geringem Verkehr auf einer mittelschweren Strecke im Zselic-Hügelland. In der Nähe von Kaposvár muss man aber mit intensiverem Verkehr rechnen.