Sightseeing mit dem Fahrrad

Sightseeing mit dem Fahrrad

In Ungarn Fahrrad zu fahren ist einfach traumhaft: Sichere und ebene Fahrradwege säumen Flüsse und umrunden Seen - ideal für alle, die ganz entspannt in die Pedale treten wollen. Dabei passiert man uralte, verwunschen anmutende Ruinen und erlebt zahlreiche landschaftliche Höhepunkte der Magyaren-Republik. Auch Abenteuerlustige kommen auf ihre Kosten: Downhill-, Dirt- und Teststrecken lassen den Adrenalinspiegel in die Höhe schnellen!

In Budapest erlebt die Fahrradfahr-Kultur eine richtige Blütezeit: Immer mehr junge und trendige Leute sind mit stilvoll restaurierten Nostalgie-Stadträdern oder coolen Single-Speed-Bikes der Kultmarke Csepel unterwegs. Das Fahrrad ist dabei nicht einfach nur ein Fortbewegungsmittel, vielmehr steht es für ein neues, zukunftsweisendes Lebensgefühl. Ein weiteres Indiz dafür ist die Tatsache, dass es in Budapest richtig angesagt ist, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren: Die „Mit dem Rad zur Arbeit"-Kampagne des Ungarischen Fahrrad-Clubs (www.bam.hu) gewinnt Jahr für Jahr mehr Anhänger! Manager in Anzug und Krawatte tauschen ihr Auto oder den Bus gegen ein schickes Zweirad ein und fahren darauf durch die Stadt, während die morgendliche Sonne sie mit ihren ersten Strahlen kitzelt.

Folgen Sie ihrem Beispiel und starten Sie Ihre Sightseeing-Tour per Fahrrad! Mieten Sie zum Beispiel an der BikeBase (www.bikebase.hu) ein Nostalgie-Rad oder bei Budapest Bike (www.budapestbike.hu) ein Tandem für romantische Ausflüge. Wenn Sie in Budapest mit Kindern unterwegs sind, gehen Sie am besten zu Yellow Zebra Bikes (www.yellowzebrabikes.com): Hier finden Sie eine breite Auswahl an Rädern mit Anhängern und Kindersitzen sowie Bikes speziell für Kids.

Aber nicht nur die Hauptstadt bietet sich für ausgiebige Ausflüge auf zwei Rädern an. In Ungarn gibt es keine großen Höhenunterschiede, dafür aber wundervolle und abwechslungsreiche Landschaften – ein Traum für alle, die das Land auf umweltfreundliche Art und Weise erkunden wollen. Viele Fahrradwege verlaufen entlang von Flüssen oder rund um Seen, durchkreuzen Nationalparks und führen an Überresten historischer Bauten vorbei. Einige sind nur ein paar tausend Meter, andere Tausende von Kilometern lang – wie beispielweise die EuroVelo 6 und 11. Beide Routen gehören zum EuroVelo-Netzwerk und begleiten unsere zwei großen Flüsse, die Donau und die Theiß. Die EuroVelo 13 wird zurzeit noch ausgebaut. Sie wird „Iron Curtain Trail" genannt, da sie zwei Länder verbindet, die einst durch den Eisernen Vorhang getrennt waren (www.eurovelo.org).

Wer nicht genügend Kondition hat, um gleich das ganze Land per Fahrrad zu erkunden, kann ohne Probleme auf die ungarische Bahn umsteigen. Details zum Fahrradtransport im Zug und zu ermäßigten Bike-Tour-Tickets finden sich auf www.mav-start.hu/kerekpar.

In die Pedale kann man in Ungarn ganz relaxed treten, oder aber auch auf Wettkampfniveau richtig sportlich! Einer der diesjährigen Höhepunkte ist die Wettkampfserie „Bike around the Lakes!" Die Fahrt um den Velence-See hat bereits stattgefunden, ebenso die Tour de Pelso rund um den Balaton. Aber der Theiß-See-Marathon steht noch an! Eine „kleine" Kostprobe bekommen Sie auf der 42 Kilometer langen Capriolo Tojur. Für erfahrende Radler ist die 65 Kilometer lange PORT.hu Theiß-Runde perfekt. Richtige Profis entscheiden sich für den Cube Highway Marathon mit 134 Kilometer Länge.

Egal, ob Sie nur kurz in den Sattel steigen, zum Einkaufen oder einmal rund um das ganze Land fahren, Sicherheit hat Vorrang! Die Verkehrsregeln (auf Ungarisch KRESZ genannt) gelten auch für Radfahrer – deswegen sollten Sie sie genau kennen. Eine Zusammenfassung aller einschlägigen Vorschriften sowie nützliche Tipps für noch mehr Sicherheit finden Sie auf www.kerekparosklub.hu/kisokos!

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