UNESCO Weltkulturerbe

Unsere Stätten des Kultur- und Naturerbes werden oftmals durch natürliche Prozesse, soziale und wirtschaftliche Veränderungen beeinträchtigt und somit von der Zerstörung bedroht. Es gibt Kultur- und Naturwerte, die für eine Region bzw. eine Nation wichtig und anerkennenswert sind, und auch solche, die wegen ihrer Einzigartigkeit für die gesamte Menschheit von besonderer globaler Bedeutung sind. Die Organisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur der UNO (UNESCO) beschloss im Jahre 1972 den Schutz und Erhalt dieser universellen Schätze. Gleichzeitig wurde das Komitee für das „Weltkulturerbe" ins Leben gerufen. Ferner erfolgte die Annahme der "Vereinbarung über den Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt". Diesem Abkommen schlossen sich mittlerweile 175 Länder an. Bis 2002 enthielt die Liste des Welterbes insgesamt 730 Objekte, die sich verteilt auf dem Terrain von 125 Staaten befinden.

Inzwischen wurden die beiden ursprünglichen Kategorien – Kultur- oder Naturerbe – um eine weitere Gattung – die Kulturlandschaft – ergänzt. In diese Kategorie fallen diejenigen Werte, bei denen Naturgegebenheiten und eine von Menschenhand geschaffene Umgebung eng miteinander verbunden sind. Die Mitgliedsländer können selbst festlegen, welche Objekte sie zur Aufnahme in die Liste des Welterbes vorschlagen möchten. Das Komitee entscheidet einmal jährlich im Rahmen der vorliegenden Nominierungen über die Aufnahme.
Ungarn ist stolz darauf, dass bereits 10 der ungarischen Kultur- und Naturschätze anerkannt und in die Liste der geschützten universellen Werte aufgenommen wurden.

Wir wünschen Ihnen eine unterhaltsame und erlebnisreiche Reise!

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