Velence-See - See des Sonnenscheins

Der Velence-See ist der drittgrößte natürliche See Ungarns. Er befindet sich vor dem Gebirge von Velence, in der Fortsetzung des tektonischen Grabens des Balaton.
 
Seine Länge beträgt 10,8 km, seine durchschnittliche Breite 2,3 km (zwischen den Gemeinden Dinnyés und Pákozd 3,5 km), seine Fläche umfasst 26 km².
 
Die durschnittliche Tiefe des Sees macht 1,9 m aus, doch bei Agárd-Hosszútisztás und an der Kajak-Kanu-Bahn von Velence ist er 3-3,4 m tief.
 
Der See wird von drei ständigen und 11 periodischen Wasserläufen gespeist. Seine größte Wasserzufuhr erhält er aus den Stauseen von Zámoly und Pátka über den Bach Császár. Sein Ablauf erfolgt über die Kanäle Dinnyés-Kajtor, den Nádor-Kanal (Sárvíz) und die Sió-Kanäle in die Donau.
 
Ca. 40 Prozent des Sees ist mit Schilf bedeckt, der westliche Teil ist ein unter Naturschutz stehendes Vogelreservat, das man nur mit Genehmigung betreten darf. Die Wasserstraßen des Schilfs, seine "Gassen" und Lichtungen lassen sich auf den Touristenkarten gut verfolgen. Einen ausgezeichneten Orientierungspunkt bildet der weiße Obelisk des Denkmals von Pákozd bzw. der Aussichtsturm des Gebirges von Velence.
 
Der See ist reich an Fischen, es gibt zahlreiche Anlegestellen für Fischerboote und am Rande des Schilfs sind viele Anglerstege zu finden.
 
Auf dem Velence-See dürfen kleine Segelschiffe mit Schwert und per Hand betriebene Boote verkehren, Boote mit Verbrennungsmotoren sind aber nicht erlaubt. Die Hilfsmotoren der Segelschiffe dürfen nur in Gefahrensituationen und beim Aus- und Einlaufen verwendet werden. Auf den Booten ist die Anwendung eines Spritzschutzes empfohlen.
 
Zelten darf man nur an den dafür vorgesehenen Stellen und auf Campingplätzen. Für Ruderrundfahrten sind 2-3 Tage erforderlich mit 1-2 Ruhetagen. Der See kann 4-6 Tage hindurch wie auf einer Sternfahrt großartig besucht werden, wenn man am Ufer auf einem Campingplatz zeltet.
 
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